Lizas Logbuch |
Das Tumblelog von Lizas Welt |
Fukushima hat der Anti-Atomkraft-Bewegung eine unverhoffte Renaissance verschafft. Zu den nuklearen Ambitionen des Regimes in Teheran, die sich insbesondere gegen Israel richten, hört man von dieser Bewegung jedoch nichts – und wenn doch, dann die Ansage, dass der Iran selbstverständlich das Recht auf eine „friedliche Nutzung der Kernenergie“ habe. Man könnte diese Attitüde bigott nennen, würde man damit nicht schamlos untertreiben.
(Mit herzlichem Dank an Lisa für das Bild.)
1. April 2011
Das iranische Regime, hier vertreten durch den Chef seines Nationalen Olympischen Komitees, hat einen neuen hinterhältigen Trick der Zionisten entlarvt. Die nämlich haben, was bislang unbemerkt geblieben war, das Logo der Olympischen Spiele 2012 in London für ihre sinistren Zwecke missbraucht:
The much maligned London 2012 Olympics logo has received a fresh batch of criticism from an unlikely source after Iran protested against the logo, claiming it is racist and spells the word ‘Zion’. The emblem features an array of colours and jagged edges which intend to spell out ‘2012’ and not Zion, a biblical term which is widely recognised to refer to the city of Jerusalem. But Mohammad Aliabadi, head of the National Olympic Committee in the Islamic republic, insisted the logo was a sign of “racism”. In a letter to International Olympic Committee president Jacques Rogge, he wrote: “Unfortunately, we all are witnessing that the upcoming Olympics … faces a serious challenge, definitely spawned out of some people’s racist spirit. “The use of the word Zion by the designer of Olympics logo … in the emblem of the Olympic Games 2012 is a very revolting act. He went on to add that if no action was taken on the logo it would “affect the participation of several countries, especially like Iran which insists on following principles and values”.
Welche „principles and values“ das sind, ist hinlänglich bekannt. Nicht gegen israelische Sportler und Mannschaften anzutreten, gehört unverrückbar dazu. Und da möchte man doch ausrufen: Bleibt einfach zu Hause und bohrt euch in der Nase. Was ihr dort findet, ist im Vergleich zu euren sonstigen Auswürfen geradezu wertvoll.
28. Februar 2011
Dieses Bild dürfte den iranischen „Präsidenten“ Mahmud Ahmadinedjad dem Herzinfarkt ein gutes Stück näher gebracht haben: Eine Aufnahme von Google Earth zeigt einen Davidstern auf dem Dach eines Gebäudes des Teheraner Flughafens. Und es handelt sich nicht um irgendein Gebäude, sondern um jenes der staatlichen iranischen Fluggesellschaft Iran Air. In your face, Matschdattel!
Die Erklärung für dieses amüsante Phänomen ist übrigens simpel: Das Bauwerk wurde von israelischen Ingenieuren errichtet – und zwar vor der „Islamischen Revolution“ 1979. Damals gab es noch gute Beziehungen zwischen dem Iran und Israel. Nun will das iranische Regime den Davidstern entfernen lassen. Imagine my surprise.
1. Dezember 2010
Eine neue Produktion von Latma (wer die Gruppe immer noch nicht kennt, sei hierauf verwiesen). Grandios, wie immer.
22. August 2010
Saeed Ghaseminejad, Sprecher der Liberalen Studenten Irans und Direktor des Centre Iranien d’etudes du Liberalisme, übt in einem Interview der Jungle World scharfe Kritik an der Solidarisierung von 74 prominenten Exiliranern mit der Free Gaza-Flotte.
12. Juli 2010