Lizas Logbuch |
Das Tumblelog von Lizas Welt |
Wenn man befreundete Fußballfans um Hilfe beim Umzug bittet – wobei man sie mit dem Versprechen ködert, keine einzige Kiste alleine in den dritten Stock schleppen zu müssen, weil genügend Leute da seien, um Ketten zu bilden –, bekommt man schon mal eine stilechte, formvollendete Zusage wie diese:
Wichtig wäre jetzt noch zu klären, welche Position in der Kette für mich vorgesehen ist, auch, um Vertrauen in das Projekt zu gewinnen. Man will ja schließlich wissen, woran man ist. Und das weiß ich nur, wenn man von Seiten der Verantwortlichen mit mir spricht. Ich habe in der Vergangenheit jedenfalls immer das Gespräch gesucht. Das habe ich auch oft genug verbal gesagt.
Tendenziell fühle ich mich ja in der Mitte wohler, wobei ich zur Not natürlich auch da spiele, wo du mich hinstellst. Und da im Umzugsteam vermutlich die Linksaußen-Position stark besetzt ist, muss man sehen, wo ich dem Team am besten weiterhelfen kann. Das tue ich vor allem, weil wir als Mannschaft erfolgreich umziehen wollen. Da sollte es ganz egal sein, welcher Name später auf der Türklingel steht.
Ich bin aber sicher kein Ketten-Leitwolf, sodass ich für ein Kapitänsamt nur temporär zur Verfügung stehe. Sollte der Umzug jedoch besser laufen als erwartet, könnte ich mir unter Umständen vorstellen, das Team auch in weiteren Umzügen anzuführen. Das kann man aber jetzt noch nicht absehen.
Der Kollege hält es übrigens mit dem SV Werder Bremen. Thomas Schaaf kann stolz auf diesen Teamplayer sein.
13. Juli 2010